Glossar

Viele Stichworte rund um eyebase, Media Asset Management und verwandten Themen finden Sie hier.

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AJAX - eyebase erleichtert die Volltextsuche, indem bei der Eingabe eines Strings automatisch Begriffe aus dem Index angeboten werden. eyebase verwendet dazu AJAX Technologie. AJAX bedeutet Asynchronous Javascript And XML.

AJAX Webseiten müssen nicht bei jeder Anfrage komplett neu übertragen werden. Stattdessen können nach Bedarf einzelne Teile der Webseite nachgeladen werden, wodurch sich interaktive Desktop-ähnliche Anwendungen realisieren lassen.

Applet - Ein Applet ist ein Java Programm, das in eine HTML-Seite integriert ist. Es funktioniert unabhängig von dem Betriebssystem, auf dem es ausgeführt wird. Ein Applet wird zum Beispiel verwendet, um in eyebase Text in einem bestimmten Bereich anzuzeigen.

Als Applet wird auch ein Java-Programm für den Client ( Browser ) bezeichnet, das auf einer HTML-seite eingefügt werden kann. Wird die entsprechende Seite von einem Java-fähigen Browser heruntergeladen, wird auch das Applet geladen und läuft innerhalb der Seite. Applets sind keine eigenständigen Programme (stand-alone); sie können nur mit einem Browser oder mit einem AppletViewer ausgeführt werden.

Archivierung - Die Zahl der Assets, die Metadaten und der Speicherbedarf in einer Mediendatenbank wachsen im Laufe der Zeit. Aus der Erfahrung wissen wir, dass der kritische Faktor jedoch die Menge der physikalischen Assets auf den Datenträgern ist. Neue Systeme ermöglichen die Archivierung der "originalen" Assets unter Beibehaltung der Metadaten und Assetinformationen in der Datenbank. Dadurch bleiben die Daten im System verfügbar, jedoch ausschließlich für die Suche und die Metadaten. Um mit den Originalen zu arbeiten, muss das Archiv zurück gespielt werden.

B2B - Die Bezeichnung business-to-business wird allgemein für Beziehungen zwischen (mindestens zwei) Unternehmen benutzt, im Gegensatz zu Beziehungen zwischen Unternehmen und anderen Gruppen (z. B. Konsumenten (Business-to-Consumer), also Privatpersonen als Kunden, Mitarbeitern oder der öffentlichen Verwaltung). Business-to-business wird mit B2B oder auch B-to-B abgekürzt.

Business-to-Business-PR "B2B-PR" ist Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen zu Unternehmen, im Gegensatz zur Business-to-Consumer-PR "B2C-PR", die sich von Unternehmen an Endkunden richtet. Im B2B-Bereich sind die Anwender eines Produkts in der Regel nicht die Entscheider über die Anschaffung eines Produkts. Häufig sind auch mehrere Entscheider am Kaufprozess beteiligt (das Buying Center). Daher ist es notwendig, die Entscheidungsprozesse und die Entscheider in den Zielunternehmen zu kennen, also Abteilungen, Hierarchieebenen und alle am Entscheidungsprozess beteiligten Personen.

Mit dem Aufkommen des Internets und vielen englischen Begriffen hat sich auch B2B für (elektronische) Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen etabliert. Speziell im Zusammenhang mit der Unterstützung von Geschäftsprozessen durch elektronische Kommunikationsmittel werden die Geschäftsprozesse auf diese Weise kategorisiert. B2B ist der älteste und ein großer Teil des E-Business. Hauptanwendungsbereich ist der elektronische Einkauf von B- und C-Artikeln (siehe Elektronische Beschaffung).

Zur elektronischen Kopplung von Unternehmen werden unterschiedliche Techniken und Standards eingesetzt, zum Beispiel virtuelle Marktplätze, EDI, Webdienste oder Business-Suchmaschinen.
Backup - Datensicherung (engl.: Backup) bezeichnet das teilweise oder vollständige Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein anderes (häufig transportables) Speichermedium oder auf ein anderes Computersystem (beispielsweise über das Internet).

Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Sicherungskopie, engl. Backup, bezeichnet. Die Wiederherstellung der Originaldaten aus einer Sicherungskopie bezeichnet man als Datenwiederherstellung, Datenrücksicherung oder Restore.

In eyebase gespeicherte Daten werden beim Speichern simultan auf mehrere Platten geschrieben. Regelmäßige Backups außerhalb des Servergebäudes bieten höchste Datensicherheit.
Barcode - Barcode nennt man einen gedruckten, horizontalen Streifen mit vertikalen Balken (bar) von unterschiedlicher Breite. Jeder Streifen codiert eine Zahl. Barcodes werden eingesetzt, um in Industrie und Handel Produkte und Teile zu kennzeichnen, zu erkennen und in Verbindung mit einem Betriebsdaten Erfassungs System (BDE) den Teile-Aufenthaltsort zu registrieren. Barcodes werden mit Barcodereadern (Scanner) gelesen.
Bilderverwaltung - Wie jede Bilddatenbank dient auch eyebase zur Verwaltung der mit einer Digitalkamera aufgenommenen Bilder bzw. auf andere Weise digitalisierten Bilder. Das umfasst die Aufnahme der Bilder in den Datenbestand, deren Zuordnung zu Kategorien, Schlagworten etc. sowie der Datenwiedergewinnung und Präsentation.

Bilddatenbanken wurden bislang vor allem von professionellen Nutzern, wie etwa Bildagenturen, die mit zehntausenden von Bildern arbeiten, verwendet. Seit die digitale Fotografie auch bei Privatpersonen ihren Durchbruch erzielt hat, werden Bilddatenbanken auch für diesen großen Anwenderkreis interessant. Die Digitalfotografie ermöglicht es hier einfach, große Mengen von Bildern zu erzeugen, deren thematische oder zeitliche Verwaltung und Sortierung eine Bilderverwaltungs-Software unterstützt.

Häufig bieten Bilddatenbanken eine hierarchische Darstellung der Bildordner und -kategorien, sowie eine Vorschau-Übersicht (Thumbnail) der Bilder. Dabei werden auch Bilddaten, wie Metadaten angezeigt oder in einer Datenbank oder einer Indexstruktur gespeichert, um dem Benutzer ein schnelles und komfortables Auffinden von Bildern über Suchmasken zu ermöglichen.

Die von der Digitalkamera selbst zur jeweiligen Aufnahme gespeicherten Metadaten sind zum Beispiel Informationen wie Aufnahmezeit, Kameramodell und Aufnahmewerte wie Blende und Belichtungszeit. Hier wird zur Speicherung weitestgehend der Exif-Standard verwendet.

Für die vom Benutzer selbsterstellten Zusatzinformationen in Bilddateien dient dagegen der IPTC-Standard. Dabei setzt sich immer mehr der auf XMP basierende Standard IPTC-Core gegenüber dem alten Standard IIM durch.

Bilddatenbanken können Teil des Digital-Asset-Management einer Firma oder Organisation sein, also der Verwaltung aller digitalen Datenbestände einschließlich anderen Medien-Dateien wie Video- und Audiodateien und typische Office-Dokumente.
Bildverwaltungssoftware - eyebase bietet Workarounds für die folgenden Funktionen:
Verwaltungsfunktionen:
Thematische oder inhaltliche Verwaltung der Bilder, zumeist durch Zuordnung von Schlagworten oder Kategorien. Betitelung beziehungsweise Kommentierung der Bilder. Einsehen und Editieren von Metadaten, nach Standards wie Exif, IPTC und XMP Suchfunktionen unter anderem auch für die oben gelisteten Bildmerkmale Automatische Verschlagwortung (hinzufügen von Meta-Daten) durch das Server System Verwaltung von Copyright / Urheber-Informationen

Bildbetrachtungs- und Bildumwandlungsfunktionen:
Betrachtung von Bildern in verschiedenen Ansichten, z. B. als Thumbnail oder Bildschirmdeckend. Skalierung von Bildgrößen Formatwandlung (z.B. GIF nach JPG) Umbenennen von Bildern Verschieben und Kopieren von Bildern Bereitstellung für Externe Softproof über einen konfigurierten Monitor Farbanalyse zur Suchunterstützung
BMEcat - BMEcat ist ein von den Einkäufern von Grossunternehmen verwendeter Standard, der erstmals Ende 1999 veröffentlicht wurde. BMEcat ist der mit Abstand am weitesten verbreitete Austausch-Standard für elektronische Produktkataloge im deutschsprachigen Raum. Auch international wird BMEcat zunehmend im zwischenbetrieblichen e-Business eingesetzt.
C2C - "Business to Consumer" (abgekürzt B2C oder BtC) steht für Handelsbeziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen (Konsumenten), im Gegensatz zu Kommunikationsbeziehungen zu anderen Unternehmen oder Behörden (Business-to-Business).

Im Internet wird der B2C häufig durch Affiliate-Programme abgewickelt.
CaTS - CaTs steht für Catalog and Time System. Cats wird zur Verwaltung von Katalog-, Produkt- und Zeit-Daten verwendet.
CMS - In vielen Fällen stellt eyebase den Medienpool für aufgesetzte CMS Systeme dar.
Ein Content-Management-System (CMS) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Diese Inhalte können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.

Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS verwendet. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.

Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen. Eine Anwendung von CM-Systemen im Medienbereich ist ein Redaktionssystem.
CMYK - Selbstverständlich verarbeitet eyebase auch CMYK Dateien. CMYK Dateien bilden die Grundlage für modernen Vierfarbendruck.

Im Gegensatz zum RGB-Farbraum, bei dem die Reihenfolge der Buchstaben tatsächlich der Anordnung der Subpixel auf den meisten Computermonitoren entspricht, gibt es für die CMYK Farben keine natürliche Ordnung. Meist wird die alphabetische Reihenfolge für die drei Farbkomponenten bevorzugt. Auch andere Schreibweisen sind verbreitet, wie das umgekehrt alphabetische YMCK. Diese Schreibweise entspricht üblicherweise den Farbbelegungen in Vierfarbdruckmaschinen, wenn man sie entlang des Papierlaufes betrachtet: Weißes Papier, darauf wird K, dann C, dann M und zum Schluss Y gedruckt, dann ist das Motiv abgeschlossen.

Grundsätzlich sind zwar alle Schreibweisen möglich, als Industriestandard wird in der grafischen Industrie international meist CMYK verwendet und beugt somit Missverständnissen am ehesten vor.
CMYK Farbraum - Das CMYK-Farbmodell ist ein generatives Farbmodell, welches die technischen Mischverhältnisse seiner vier Grundfarben beschreibt, unabhängig von den letztendlich verwendeten Grundfarben. Die möglichen Werte für jede der vier einzelnen Farben liegen zwischen 0 % und 100 %. 0 % steht für unbedruckt und 100 % für eine Volltonfläche.

Für farbtreue Druckergebnisse finden die ISO-Standards 15929 und 15930 Anwendung. Dabei hat sich in der europäischen Druckindustrie PDF/X-3 als (Minimal)-Standard durchgesetzt. Für farbverbindliche Drucke muss jede einzelne Komponente (z.B. Digicam, Scanner, Monitor, Druckertreiber, Tinte, Papier) profiliert werden.

Auf der nebenstehenden Abbildung sind die CMY-Farben in 20-prozentigen Gradierungssprüngen dargestellt. Die Grafik liegt im PDF/X-3-Format vor.

Man verwendet für das CMYK-Farbmodell vier genormte Farbtöne, die Prozesscyan, Prozessmagenta, Prozessgelb (auch Eurogelb) und Prozessschwarz genannt werden.

Die zusätzliche Druckfarbe Schwarz (Key), für die das CMYK-Farbmodell entworfen wurde, ist nötig, weil der Zusammendruck der drei Bunttöne (als Grundfarben des CMY-Farbraumes für das subtraktive Farbmodell, das das Verhalten von Licht beschreibt) zwar theoretisch, aber nicht praktisch ein ausreichendes Schwarz ergibt. Für die im Druck verwendbaren Cyan-, Magenta- und Gelb-Pigmente gibt es keine Farbmittel, die die nötigen optischen Eigenschaften einer Optimalfarbe haben. Andererseits ist Schwarz für den Unbuntaufbau eines Bildes unbedingt nötig. Es wird bei der Separation des Bildes bestimmt, um zu vermeiden, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden müssen.
Die realen Absorptionseigenschaften von Pigmenten für Druckfarben verhindern, dass eine Mischung mit drei Grundfarben tatsächlich Schwarz, also eine gleichmäßige Auslöschung der Intensitäten ergibt. Das Ergebnis bleibt ein dunkles Braun. In der Praxis nimmt man für ein reines tiefes Schwarz das Pigment Ruß, das meist mit Reflexblau geschönt ist, um den natürlichen Rotstich zu überdecken. Auch zur Verbesserung des Kontrastes in dunklen Bild- oder Zeichnungsteilen wird Schwarz im Vierfarbdruck verwendet. Außerdem lassen sich die farbmetrisch korrekten Buntfarben technisch nicht effektiv nachstellen, und der Bedruckstoff (meist ein Papier) ist nicht farbmetrisch neutralweiß.
Content Task Force - Überführung von DTP-Daten in eine Datenbank.
Cross Media Publishing - Durch die interagierende Verwaltung unterschiedlicher Medienformate empfiehlt sich eyebase zum Einsatz als Cross Media Publishing Tool.

Der Begriff Cross Media Publishing bezeichnet im Bereich der Medien das medienübergreifende Publizieren von Inhalten auf der Grundlage von medienneutralen Daten sowie im Bereich der Werbung ein Verfahren, das mit Hilfe einer medienneutralen Datenbank einer definierten Zielgruppe das konsistente Erscheinungsbild eines Unternehmens oder eines Produktes des Unternehmens medienübergreifend näher bringt (vgl. Corporate Design, Integrierte Kommunikation).

Beim Cross Media Publishing werden Publikationen erstellt, die zu unterschiedlichen Medien gehören (Buch, CD-ROM, Internet-Seiten, ...), dabei aber auf einer einheitlichen Datenbasis beruhen (Single Source Publishing).

Die Inhalte werden medienneutral verwaltet und gespeichert. Texte, Bilder und andere grafische Elemente werden unverfälscht und unformatiert gespeichert. Für Fotos bedeutet das, dass sie in der besten verfügbaren Qualität hinterlegt und erst für die tatsächliche Verwendung, zum Beispiel innerhalb eines Internetauftritts, auf das benötigte Qualitätslevel reduziert werden. Für Texte kommt meist XML zum Einsatz. Gestaltungsvorlagen werden medienadäquat eingerichtet und unabhängig von Inhalten abgelegt.

Bedeutung erlangte Cross Media Publishing besonders im Zusammenhang mit dem Internet, da Webauftritt, Onlinepublikation und Printmedien automatisiert erstellt werden können. Dies ermöglicht nicht nur eine flexible und kostengünstige Produktion, sondern darüber hinaus auch maximale Transparenz bei der Organisation, Verwaltung und Pflege der Daten sowie die Vermeidung von Fehlern und von Redundanzen bei der Datenhaltung.
Cross-Media - Cross-Media bezeichnet bezeichnet Aufbau und Strukturierung medienneutraler Daten- und Dokumentstrukturen, die die Mehrfachverwendung der bestehenden Daten in Print-, On- und Offlinemedien zum Ziel hat.
Database Publishing - Zu den modernsten Ansätzen in diesem Bereich gehört das datengestützte Publizieren (Database Publishing), bei dem vollautomatisiert komplexe Dokumente erzeugt werden können.

So kann eyebase beispielsweise PDF Dokumente beim Import in Kapitel und Unterkapitel splitten und als eigene hierarchisierte Dokumentenstruktur einpflegen. Beim Druck werden dann on demand diejenigen Teilhierarchien zusammengestellt, die aus der Datenbank abgerufen werden.
Desktop Publishing (DTP) - Desktop Publishing ist der Oberbegriff für das Verfahren, mit Hilfe eines PC und ergänzender Hard- und Software Texte zu erfassen, layoutmäßig zu bearbeiten und für die Vervielfältigung vorzubereiten.
Digital Asset Management (DAM) - eyebase stellt voll umfänglich ein NAM oder DAM Tool dar.

Digital-Asset-Management (DAM) ist die Verwaltung von beliebigen digitalen Inhalten, wie Grafiken, Videos, Musikdateien und Textbausteinen. Im medialen Bereich wird es teilweise auch als Media-Asset-Management (MAM) bzw. im spezielleren als Video-Asset-Management (VAM) bezeichnet. Es gehört zum Bereich der Content-Management-Systeme.

Hauptfunktionen im Digital-Asset-Management-System sind:
Import und Export von Dateien, ggf. mit Formatkonvertierung
Anreichern von Binärdateien mit Metainformationen zu Recherchezwecken (z.B. IPTC-NAA-Standard)
Suchen von Dateien Anzeigen, Sichten (ggf. Anhören) von Dateien
Kombinieren von Dateien zu Paketen
Archivieren und Versionieren von Dateien
Digital-Asset-Management kann manuell oder automatisiert angesprochen werden. Manche Systeme sind auch für externe Lieferanten oder Dienstleister zugänglich, damit ein einfacher Austausch der Daten im Rahmen der Produktion schneller möglich ist.
Druckvorstufe - Die Druckvorstufe, auch als Prepress bezeichnet, ist ein Teilprozess der Drucktechnik und hat die frühere Bezeichnung Reproduktionstechnik abgelöst. Es handelt sich dabei um eine Zusammenfassung aller Prozesse vor dem Druck, wie zum Beispiel Scanarbeiten, Datenaufbereitung, Retusche bzw. Bildbearbeitung, Layouterstellung, Ausschießen, Computer to Film bzw. CTF, und heute je nach Druckverfahren beim Offsetdruck die Plattenbelichtung bzw. Computer to Plate (CTP) und beim Tiefdruck die elektromechanische oder Lasergravur des Druckzylinders. Das Ziel dabei ist die Erstellung einer Druckform für das entsprechende Druckverfahren.

Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Das Endprodukt war früher meistens ein Film oder eine PostScript-Datei, heute (Stand 2010) überwiegend eine PDF-Datei.

eyebase verwaltet sämtliche in der Druckvorstufe anfallenden Mediendateien und hält eine Reihe wichtiger Workflows für diesen Produktionsprozess bereit, etwa die Versionierung von Dateien.
eCl@ss - eCl@ss ermöglicht die hierarchische Gruppierung von Materialien, Produkten und Dienstleistungen nach einem logischen Schema. Die Strukturierung orientiert sich an einer Detaillierung entsprechend den produktspezifischen Eigenarten, die sich mittels normenkonformer Merkmale beschreiben lassen. Produkte und Dienstleistungen lassen sich der vierstufigen, numerischen Klassenstruktur von eCl@ss zuordnen.
ERP - ERP Enterprise Ressource Planning (Planung unternehmensinterner Ressourcen) bezeichnet die Optimierung der Lieferfähigkeit eines Unternehmens. Für die gesamte Produktionskette werden die notwendigen Kapazitäten, Zeiten, Kosten und Aufwandsdaten erhoben, um Aufträge und Angebote zu bearbeiten und die Abwicklung sicherzustellen.
EXIF - Analog zu IPTC Daten behandelt eyebase auch EXIF Daten.

Das Exchangeable Image File Format (Exif) ist ein Standard der Japan Electronic and Information Technology Industries Association (JEITA) für das Dateiformat, in dem moderne Digitalkameras Metadaten über die aufgenommenen Bilder speichern.

Exif-Daten werden direkt in die Datei von Bildern der Formate JFIF (JPEG) oder TIFF geschrieben. Diese Daten werden im sogenannten Header, dem Bereich am Anfang der Bilddatei, noch vor den eigentlichen Bildinformationen, abgelegt. Mittlerweile legt so gut wie jede Digitalkamera diese zusätzlichen Informationen zu der Aufnahme im Bild ab, auch Kameras von Mobiltelefonen unterstützen zum Teil bereits die Bereitstellung von Exif-Daten.

Zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme sowie andere Software können auf diese Daten zugreifen, sie ausgeben und weiterverarbeiten, um beispielsweise anhand der vermerkten Orientierung das Bild im Bedarfsfall zu drehen. Daneben können Exif-Daten ebenso bei Audiodateien zum Einsatz kommen.
IPTC - eyebase bietet umfangreiche Funktionalitäten zu Import, Export und Verwaltung von IPTC Informationen.

Der IPTC dient zur Speicherung von Informationen zu Bildinhalten in Bilddateien. Er wurde etwa 1990 als Information Interchange Model (IIM) definiert. Informationen - sowohl Text, als auch Datums- und Zahlenwerte - werden in einem durch diesem Standard definierten Format in einem speziellen Bereich der Datei abgelegt.

Der IPTC-NAA-Standard wurde vom International Press Telecommunications Council (IPTC) zusammen mit der Newspaper Association of America (NAA) entwickelt und ist grundsätzlich für alle Arten von Medien, also Text, Fotos, Grafiken, Audio oder Video geeignet. Der Standard definiert zwei Aspekte von Metadaten: einerseits eine Liste von Feldern und deren Bedeutung, andererseits ein technisches Format zur Speicherung dieser Felder mit den eingegebenen Werten. Schließlich wurde ein Teil der Felder von dem Unternehmen Adobe Systems für Photoshop zur Eingabe von bildbeschreibenden Informationen übernommen.

Der Standard erlaubt es, Hinweise zu den Bildrechten, den Namen des Autors, Titel oder Schlagwörter anzugeben und auch direkt in der Bilddatei zu speichern. Diese Art der Speicherung von Metadaten ist in Bildagenturen und Bildarchiven sehr verbreitet. Mit geeigneten Programmen (im professionellen Rahmen meist Bilddatenbanken) lassen sich derart angereicherte Dateien einfach nach bestimmten Eingaben oder Schlagwörtern durchsuchen. So kann die Verwaltung, Pflege und Nutzung großer Bildarchive vereinfacht werden.

nbsp;Ab 2003 ist neben die Speicherung im technischen Format des IPTC-NAA-Standards die Speicherung im XMP-Format (Extensible Metadata Platform) getreten, dabei sind allerdings die im IPTC-NAA-Standard definierten Felder mit ihrer Bedeutung erhalten geblieben. Dies ist im IPTC Core Photo Metadata Standard seit 2004 definiert. Produkte des Unternehmens Adobe Systems Inc. unterstützten sowohl die Speicherung im Format des IPTC-NAA-Standards als auch im XMP-Format und führen darüber hinaus eine Synchronisierung der Metadatenwerte zwischen den beiden Formaten durch, dazu gibt es eine umfassende Anleitung (Guideline) der Metadata Working Group.
ISO-Skala - Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben - oder Druck nach Euroskala - orientiert sich farblich an Offset-Druckverfahren. Die zugehörige Normierung ISO 2846 definiert für Farblieferanten die Eigenschaften dieser Farben. In der ISO 12647-2 ist die Farbwirkung dieser Druckfarben auf unterschiedlichen Druckpapieren beschrieben. Zur praktischen Anwendung dieser Norm existieren ICC-Profile, beispielsweise "ISO Coated sb" für den Druck auf gestrichenen Papieren. Beim Import in eyebase bleiben derartige Farbprofile natürlich erhalten.
Microsoft SQL - Die weitaus meisten eyebase Installationen beruhen auf einer Microsoft SQL Datenbank.

Der Microsoft SQL Server (auch kurz MSSQLServer) ist ein relationales Datenbankmanagementsystem von Microsoft. Vor allem im englischsprachigen Raum spricht man auch vom Sequel-Server. SEQUEL (Structured English Query Language) ist der Vorgänger von SQL.

Microsoft SQL Server entstand aus einer Zusammenarbeit der Firmen Microsoft und Sybase Ende der 1980er Jahre.
1989 wurde die erste Version für das von Microsoft und IBM entwickelte Betriebssystem OS/2 veröffentlicht. Das Produkt entsprach prinzipiell dem Sybase SQL Server 4.0 für Unix und VMS. 1992 erschien der Microsoft SQL Server 4.2 für OS/2 1.3.
Im Anschluss mit dem Release von Windows NT im Jahr 1993 erschien schon bald Microsoft SQL Server 4.21, der anstatt auf OS/2 auf Windows NT als Betriebssystem setzte. In dieser Zeit lockerte sich außerdem die Kooperation zwischen Microsoft und Sybase. Im Jahr 1995 erschien mit Microsoft SQL Server 6.0 eine eigenständige Weiterentwicklung der Kooperation, dem 1996 die Version 6.5 folgte.
Mit der Version 7.0, die im Jahr 1999 erschien, verabschiedete sich Microsoft von der mit Sybase entwickelten Codebasis und brachte eine vollkommen neue Datenbank-Engine auf den Markt.
Diese war auch Basis in den darauffolgenden Versionen SQL Server 2000 (Versionsnummer 8.0), SQL Server 2005 (Versionsnummer 9.0), SQL Server 2008 (Versionsnummer 10.0), sowie der aktuellen Version SQL Server 2008 R2 (Versionsnummer 10.50).
Oracle - Oracle Corporation ist eines der weltweit größten Datenbanksysteme. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in Redwood Shores (Silicon Valley, Kalifornien). Bekanntestes und erfolgreichstes Produkt des Unternehmens ist das Datenbankmanagementsystem Oracle Database, welches üblicherweise mit dem Namen Oracle in Verbindung gebracht wird. Seit der Übernahme von Sun Microsystems am 27. Januar 2010 hat Oracle das Portfolio um Hardware erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen von Lawrence J. Ellison (Larry Ellison), der bis heute den Vorsitz in der Firma führt.

Oracle beschäftigt mehr als 70.000 Mitarbeiter in 145 Ländern. Allein in Deutschland gibt es zehn Geschäftsstellen. Die Deutschlandzentrale ist in München, außerdem gibt es seit 2001 Oracle Direct in Potsdam. Oracle produziert und vertreibt neben dem Datenbankprodukt Oracle Database, die Oracle Fusion Middleware und die JEE-Server Oracle Application Server und Oracle WebLogic.

Im Markt für Unternehmenslösungen (Package Applications) ist Oracle mit Oracle Applications, E-Business Suite, PeopleSoft Enterprise, JD Edwards EnterpriseOne, JD Edwards World und Siebel Systems vertreten. eyebase ist selbsverständlich mit allen oracle Datenbanken kompatibel.
PHP - eyebase ist in PHP entwickelt. PHP (ursprünglich "Personal Home Page Tools") ist eine Skriptsprache mit einer an C bzw. C angelehnten Syntax, die hauptsächlich zur Erstellung von dynamischen Webseiten oder Webanwendungen verwendet wird. PHP ist Open-Source-Software.

PHP zeichnet sich besonders durch die leichte Erlernbarkeit, die breite Datenbankunterstützung und Internet-Protokolleinbindung sowie die Verfügbarkeit zahlreicher, zusätzlicher Funktionsbibliotheken aus. Es existieren beispielsweise Programmbibliotheken, um Bilder und Grafiken zur Einbindung in Webseiten dynamisch zu generieren.
PIM - PIM (Product Information Management) verwendet Datenbanken, um produktbezogene Informationen eines Unternehmens zentral zu verwalten und Medieninhalte jederzeit zur Verfügung zu stellen. Ähnlich wie ERP-Systeme nehmen sie einen elementaren Stellenwert in großen Unternehmen ein, wen es um die Kunden orientierte Produktkommunikation und damit verbundene Marketing Services geht.
Return on Investment (ROI) - In der Digital Asset Management (DAM) Szene ist Return of Investment (ROI) ein heißes Thema. Unternehmen kennen die Notwendigkeit von DAM, vernachlässigen aber häufig eine ordentliche ROI-Analyse. Consulter und Analysten hingegen kennen dieses Thema zu Genüge. Im Fall des Web DAM fokussiert die Diskussion auf die Frage: Acquisition einer externen Lösung ("Buy") oder Entwicklung interner Lösungen ("Build").

Auf den ersten Blick erscheint die Build Lösung vorteilhaft, da unternehmensinterne Ressourcen für maßgeschneiderte Lösungen genutzt werden können. Die Option "Buy or Build" kann entlang folgender Kriterien entschieden werden:

Upfront Entwicklungskosten
Die hausinterne Software-Entwicklung kann unvorhergesehen hohe Kosten verursachen, etwa durch den Zukauf spezieller Hardware oder die Einrichtung eine professionellen Entwickler-Teams (Projekmanager, Programmierer, Tester). Bei Zukauf einer DAM Lösung im SaaS hingegen fallen klar definierte Setup- und Lizenzkosten an.

Upfront Entwicklungszeit
Viele Unternehmen kennen das Problem, dass die vorgesehene Entwicklungszeit bei hausinternen Entwicklungen bei weitem überschritten wird: Projektplanung und -gestaltung, Proof-of-Concept-Entwicklung, Hardware-Software-Koordination, Meeting über Meeting, all diese Faktoren entfallen bei einer fix und fertig zugekauften Lösung. Einmal kaufen und sofort anwenden.

Software Wartung
Die gewählte Software muss mit der technologischen Entwicklung und sich wandelnden Anforderungen mithalten. Bei intern entwickelter Software entstehen rasch erhebliche Overhead-Kosten. Bei SaaS-Lösungen sind Updates und Wartung kalkulierbare Größen, und für die Intelligenz der technologischen Entwicklung ist der Anbieter verantwortlich.

Ausgereifte Software
Wirklich ausgereifte Software verlangt einem Einzelunternehmen oft Jahre an Entwicklungsarbeit. Fertige DAM Lösungen von seriösen Anbietern hingegen garantieren ausgereifte Lösungen und Qualitätsstandards.

Real-World Fragen
Lange Entwicklungsabläufe entstehen häufig durch einfache Zufälle des täglichen Lebens. Entwicklerteams, Budgets oder Software-Ingeniuere auf konstant hohem Niveau zu halten, erfordert erhebliche Organisationsstrukturen. DAM Anbieter hingegen haben gerade für sich wandelnde Anforderungen spezielle Organisationsstrukturen entwickelt. Als Kunde können Sie diese Thematik einfach auslagern.

Mittel- bis langfristig, oft sogar bereits kurzfristig, helfen zugekaufte Lösungen Zeit, Geld und Ressourcen zu sparen. Dies zeigt eindeutige eine sorgfältig durchgeführte ROI Analyse.
RGB - Der RGB-Farbraum wird für farbdarstellende Systeme benutzt, die nach dem Prinzip der Additiven Farbmischung funktionieren, auch Lichtmischung bezeichnet. Nach Graßmanns Gesetzen werden Farben durch drei Angaben definiert, im RGB-Farbraum sind dies der Rot-, der Grün- und der Blauanteil. Die konkrete Form des Farbraums hängt vom jeweils konkreten technischen System ab, für das der jeweilige Farbraum bestimmt wurde.

sRGB (Standard-RGB) wurde für Monitore entwickelt, deren farbgebende Basis drei Phosphore sind. Solch ein Stoff gibt beim Auftreffen von Elektronen ein Spektrum von Licht ab, dabei sind geeignete Leuchtstoffe solche mit schmalbandigen Emissionen bei Wellenlängen im Bereich der Wahrnehmungsqualitäten Blau, Grün, Rot. Der Betrachter bekommt den im RGB-Farbraum definierten Farbeindruck (bei genügendem Abstand vom Bildschirm gehen die Pixel additiv in einander über). Die Intensität des Anregungsstrahls entspricht dem Tripel im RGB-Farbraum und kann beispielsweise als Dezimalbruch (0 bis 1 oder 0 bis 100 %) oder diskret mit 8 Bit pro Kanal (0,255) angegeben werden (8-Bit-TIFF). Je nach Anwendungsart sind dabei bestimmte Wertdarstellungen bevorzugt.

Mit größeren Speichern wurden Tonstufen von 16 Bit pro Kanal möglich. So sind dreimal von 0 bis 65535 (216) möglich, also insgesamt 281 Billionen Farben, beispielsweise beim 16-Bit-TIFF und 16-Bit-PNG). Gute technische Ausgabesysteme können mehr Farben wiedergeben als der Mensch unterscheiden kann, selbst der trainierte Mensch kommt nur auf etwa 500 000 Farbnuancen. Für spezielle Anwendungen sind 16-Bit-Werte allerdings durchaus sinnvoll. Bei Auswertungen in der Röntgendiagnostik sind so exaktere Betrachtungen möglich.

Die Farbwiedergabe in Fällen wie Farbbilder vom PC-Drucker, Farbfotos auf Silberhalogenidbasis, der Druck einer Illustrierten, Farbbilder in Büchern geschieht durch Remission auf der präsentierenden Fläche. Hier gelten somit die Gesetze der subtraktiven Farbmischung, für die der CMY-Farbraum entwickelt wurde, wegen der Farbtiefe üblicherweise mit Schwarz für Farbtiefe als CMYK-Farbraum.

Die Darstellung des RGB-Farbraumes erfolgt (weniger anschaulich als bei anderen Farbräumen) im kartesischen Koordinatensystem als Würfel. Die Abbildung zeigt links den Blick auf die Rückwand, in der Mitte den Aufblick, rechts einen Einblick ins Innere. Rot-, Grün- und Blau-Anteile folgen den Achsen; in den Ecken sind Gelb, Magenta, Cyan zu finden. Am Koordinatenursprung: R=G=B=0 befindet sich Schwarz, entlang der Raumdiagonalen Grau bis zum Eckpunkt in Weiß.
RGB-Farbraum - Im Prinzip gibt es unendlich viele Farbräume, die durch Definition der Primärvalenzen, des Weißpunkts und der Gradationkurve (Gamma) festgelegt werden (genau das erfolgt in Matrix-ICC-Profilen).
Die Primärvalenzen bestimmen das Farbdreieck der bei geringen Helligkeiten darstellbaren Farben, der Weißpunkt das Intensitätsverhältnis für Farbtripel mit drei identischen Komponenten, damit indirekt auch das Verhältnis von maximalem Rot zu maximalem Grün und Blau.

Die folgende Aufstellung gibt einen Überblick über die Historie der üblichen RGB-Farbräume.
CIE-XYZ-Farbraum
CIE-RGB-Farbraum
NTSC-RGB
Farbraum von PAL und SECAM
sRGB-Farbraum
Adobe-RGB
Wide-Gamut
eciRGB
ProPhoto-RGB
SGML - SGML bedeutet Standard Generalised Markup Language. SGML ist eine Sprache zur Beschreibung der Struktur eines Dokuments. HTML und XML wurden von SGML abgeleitet.

SGML ist die "Mutter" aller bisherigen Auszeichnungssprachen im Web. Bereits 1986 als Standard etabliert und zur ISO-Norm erhoben.
Ziel dieser Sprachdefinition ist es, die logische Struktur von Textdokumenten abbilden zu können. SGML trennt die Informationsdaten von deren Repräsentation.
Single Source Prinzip - Durch ein plattformübergreifendes Datenformate wie SGML und XML, ist es möglich, durch verschiedene Layout-Vorlagen unterschiedliche Zielformate und Zielgruppen zu steuern. Aus einer Quelle wird für verschiedene Zielgruppen und Zielformate (linearer Text, Hypertext...) eine aktuelle Informationsmenge zusammengesetzt.
Dies hat den Vorteil, dass unterschiedliche Varianten und Versionen einfach verwaltet und beliebige Fremdsprachenpublikationen problemlos organisiert werden können. Eine konsistente Datenmenge über das Produkt ist immer aktuell und nicht redundant; d.h., neu zu generierende Dokumentationen sind stets auf dem aktuellen Stand.
Darüber hinaus können durch diese Vorgehensweise Kostensenkungspotentiale wirksam genutzt werden.
SOAP - SOAP (für Simple Object Access Protocol) ist ein Protokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf die Dienste anderer Standards, XML zur Repräsentation der Daten und Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP.
SSL - Auf Wunsch kann eyebase mit SSL Verschlüsselung installiert werden. Transport Layer Security (TLS), weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.

Seit Version 3.0 wird das SSL-Protokoll unter dem neuen Namen TLS weiterentwickelt und standardisiert, wobei Version 1.0 von TLS der Version 3.1 von SSL entspricht. In diesem Artikel wird die Abkürzung SSL für beide Bezeichnungen verwendet.
Unicode - Ein Zeichensatz-Standard aus 16-Bit-Zeichen, der 1988 bis 1991 vom UnicodeConsortium entwickelt wurde. Unicode verwendet für die Darstellung eines Zeichens zwei Byte und kann auf diese Weise fast alle Schriftsprachen der Welt mittels eines einzigen Zeichensatzes darstellen. Dies ist notwendig, da der aus 8-Bit-Zeichen bestehende ASCII -Code noch nicht einmal alle möglichen Buchstaben und Zeichen mit zusätzlichen Kennzeichen (wie die Umlaute) des lateinischen Alphabets darstellen kann. Es wurden bereits etwa 39000 der 65536 möglichen Unicode-Zeichencodes zugewiesen.
Web-to-Print - Unter Web-to-Print wird eine online generierte Druckvorlage verstanden. Verwandte Konzepte sind: Online-Publishing, Webtop-Publishing, Automatic Documents, Print Factory, Dynamic Documents.

Erstmals Mitte der 90er Jahre, mit dem Start ins Internetzeitalter, gab es die Idee, die Druckvorlagenproduktion über Internet zu realisieren und deren Workflow online abzubilden. Ende der 90er Jahre, mit einer verbesserten technischen Infrastruktur im Internet und vor allem mit schnelleren Online-Verbindungen, konnte sich das Verfahren der Online-Erzeugung von Druckvorlagen über Internet, nun erstmals Web-to-Print genannt, durchsetzen.

Mit Web-to-Print kann nicht ein einziges Produktionsverfahren bezeichnet werden, de facto ist Web-to-Print eine Prozesskette, die sowohl die Erzeugung der Druckvorlage über Internetserver als auch die Abbildung der kaufmännischen Abläufe realisiert.
Ferner müssen auch Prozesse berücksichtigt werden, die den Kunden zum Kauf beziehungsweise zur Bestellung bringen. Es muss also auch für eine entsprechende Präsentation der "digitalen Produkte" gesorgt sein.
Webbasierte Datenbanken - eyebase ist ein webbasiertes System, das heißt die Serversoftware wird mit Hilfe eines Webservers realisiert, während der Benutzer die Steuerung über einen Webbrowser übernimmt. Dies hat den Vorteil, dass für Client-Software keine Lizenzgebühren anfallen und Updates zentral über den Server gesteuert werden können. Der Nachteil ist, dass die Bilder zunächst hochgeladen werden müssen und eine dezentrale Bildverwaltung über mehrere Arbeitsplätze oder Standorte gut durchdacht werden muss.

Zusatzfunktionen von Bilddatenbanken sind unter anderem browserbasiertes Hochladen von Bildern (also das Kopieren von Bildern in die Datenbank) oder das automatische Konvertieren von Bildern beim Download.
Professionelle Systeme erzeugen aus einem aktuellen Datenbestand unmittelbar bei der Abfrage von Bildern Varianten, in die ein Digitales Wasserzeichen eingebettet ist. Viele webbasierte Bilddatenbanksysteme bieten die Möglichkeit, ein Warenwirtschaftssystem und Online-Bezahlsysteme anzubinden.
Workflow - Strukturierter Arbeitsprozess, bei dem die einzelnen Aktivitäten, die Reihenfolge ihrer Bearbeitung, die beteiligten Personen und die Art der verwendeten technischen Hilfsmittel definiert sind. Aktivitäten sind die kleinsten Einheiten zur Erledigung einer Aufgabe innerhalb einer Prozesskette.

Workflows werden softwaretechnisch durch Workflow Management Systeme unterstützt. Diese Vorgangssteuerungssysteme sind eine neue Art von Anwendungen, die den Anwender aktiv in seiner Arbeitsabwicklung unterstützen, indem sie regelbasiert die Aktivitäten innerhalb der Prozesskette steuert.